Neue EAWU-Exportstrategie in Vorbereitung

Neue Exportstrategie der EAWU

Die Wirtschaftsminister der EAWU-Länder diskutierten kürzlich aktuelle Integrationsfragen und Zukunftspläne.


Während des Treffens wurden die wichtigsten Herausforderungen ermittelt, denen sich die Volkswirtschaften der Mitgliedsländer in den nächsten Jahren gegenübersehen werden. Einzelheiten wurden im Pressedienst der Eurasischen Wirtschaftskommission mitgeteilt.

Din Treffen der Wirtschaftsminister der EAWU-Länder unter Beteiligung von Vertretern der Eurasischen Wirtschaftskommission fand in Kirgisistan statt. Die Minister erörterten die makroökonomische Lage in der Union und die Auswirkungen von Handelsbeschränkungen, sowie die Ausarbeitung eines Dokuments, in dem die strategischen Richtungen der wirtschaftlichen Entwicklung der EAWU bis 2025 festgelegt werden.

Die wichtigsten Herausforderungen, die die Volkswirtschaften der EAWU-Mitgliedstaaten betreffen, sind die Verlangsamung der Weltwirtschaft, niedrigere Rohstoffpreise, sowie die mit der „Eskalation des Handels und wirtschaftlicher Widersprüche“ verbundenen Risiken. Als eine der Gegenmaßnahmen wurde vorgeschlagen, eine Strategie zur Förderung des Exports aus den EAWU-Ländern auf ausländische Märkte zu entwickeln. Darüber hinaus wird die Eurasische Union die Zusammenarbeit mit Drittländern ausweiten, um die Handelsströme zu diversifizieren. Ein wichtiger Aspekt der Entwicklung der EAWU wird die Verringerung nichttarifärer Handelshemmnisse (non-tarif barriers) im gegenseitigen Handel sein.

Der Meinungsaustausch zu drängenden Fragen der makroökonomischen Politik wird auch in Zukunft fortgesetzt. Nach Angaben des Pressedienstes der Eurasischen Wirtschaftskommission werden die Leiter der Wirtschaftsministerien der EAWU-Länder regelmäßig in einem ähnlichen Format zusammentreffen.

/eurasia.expert/